Assassins Creed

Getestetes System: Playstation 3
Weitere Systeme: -
Kategorie: Action Adventure
VÖ: November 2007
Entwicklungsstudio: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Alterseinstufung: 15+
   
Test von: Hermann
Version: PAL (UK)
Spracheinstellung: Englisch


Beschreibung

Da er aufgrund seiner Arroganz ein Attentat kläglich scheitern lässt, wird der Assassine Altair zur Strafe im Rang degradiert. Infolge dessen muss er sich vom Novizen bis zu seinem alten Rang hocharbeiten und wird dabei in die Intrigen während des dritten Kreuzzuges verstrickt.

Zumindest dies ist die Geschichte die ein Nachfahre des Assassinen in seinen Gedanken erneut durchleben muss. Befähigt wird er dazu durch den Animus, eine Maschine die aus bruchstückhaften Erinnerungen die Vergangenheit rekonstruiert.

Somit spinnt sich die Verschwörung auch in die aktuelle Zeit weiter. Dabei stellen die einzelnen Abschnitte des Spieles immer einen bedeutenden Zeitraum aus dem Leben von Altair da.


Grafik ( 9 / 10 ):

Assassins Creed ist eines der schönsten Spiele die es momentan gibt. Nicht unbedingt wegen der technischen Überlegenheit gegenüber anderen Spielen, sonder wegen der sehr lebendig wirkenden Darstellung der historischen Städte die der Spieler besuchen darf. Jeder Platz, jede Gasse ist voller Personen die ein eigenes Leben zu führen scheinen. Alle diese Personen reagieren auf das Handeln des Spielers und tragen so zu einer sehr dichten Atmosphäre bei. Auch die Landschaft und die Gebäude sind sehr ansehnlich modelliert, so dass man förmlich in die Zeit der Kreuzzüge hineingezogen wird. Im Gegensatz dazu wirken die Gesichter der spielrelevanten Personen leider wie aus Wachs gegossen und stören das gute Gesamtbild sehr.


Sound & Musik ( 9 / 10 ):

Auch durch die zahlreichen Umgebungsgeräusche und die sehr schöne, passende Musik kann das Spiel glänzen. Es ist faszinierend durch die Stadt zu laufen und überall das Leben nicht nur zu sehen sondern auch wirklich zu hören. Sehr viel mehr braucht man zu diesem Punkt nicht schreiben, außer dass es den Entwicklern wirklich gelungen ist eine fast perfekte Soundkulisse in das Spiel zu integrieren.


Singleplayer ( 5 / 10 ):

Leider kommen wir hier zum großen Schwachpunkt des Spieles. Während man am Anfang noch sehr fasziniert durch die Städte läuft und aus dem Staunen nicht mehr herauskommt, muss man leider sehr schnell feststellen dass das Spielkonzept nicht sehr viel hergibt. Im Endeffekt läuft es nur darauf hinaus auf die Türme der Stadt zu klettern um die Punkte auf der Karte markiert zu bekommen an denen man etwas machen kann. Daraufhin kann man entweder Passanten vor pöbelnden Wachen retten, Taschendiebstahl begehen oder Personen belauschen um Informationen aus ihnen herauszubekommen. Diese werden benötigt um die zu eliminierende Person ausfindig zu machen.

Im Endeffekt beschränkt sich das ganze Spiel dann auf eine handvoll Aktionsmöglichkeiten die man durch das Besteigen der Türme zur Auswahl bekommt. Während man am Anfang noch fasziniert alle Minimissionen erfüllt um seine Fähigkeiten zu verbessern, versucht man spätestens nach der dritten Zielperson so schnell wie möglich alles nötige hinter sich zu bringen.

Auch das Ermorden der eigentlichen Zielperson in jedem Abschnittes beschränkt sich auf die gleichen Tätigkeiten. Der Spieler muss möglichst unauffällig durch die Menge kommen, eliminiert das Ziel und versucht mit heiler Haut zu fliehen. Nach dem Attentat wechselt der Erzählstrang in die Gegenwart des Spieles in der die abstruse und aufgesetzt wirkende Rahmenhandlung weitererzählt wird. Nach einer kurzen Sequenz folgt dann die nächste Stadt und Zielperson.


Multiplayer ( - / 10 ):

nicht vorhanden


Fazit:

Assassins Creed ist ein sehr zwiespältiges Spiel. Während ich am Anfang total fasziniert durch die Städte gelaufen bin und wirklich jede Minimission spielen wollte, so wurde mir das Spiel dann sehr schnell langweilig. Schon nach dem zweiten Attentat habe ich es für einige Zeit weggelegt um dann jedoch noch mal weiterzuspielen. Aber nach dem dritten Attentat hat es mich dann so gelangweilt dass ich es ins Regal verbannt habe. Beim schreiben dieser Zeilen reizt es mich zwar wieder durch die extrem lebendigen Städte zu streifen und diese auf mich wirken zu lassen. Dem Faden der Story zu folgen ist mir dann allerdings viel zu öde und ich bin enttäuscht dass so viel Potential ungenutzt geblieben ist.


Wertungsübersicht:

System: PS3
Grafik: ( 9 / 10 )
Sound: ( 9 / 10 )
Singleplayer: ( 5 / 10 )
Multiplayer: ( - / 10 )
Spieldauer: Intensiv
 

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